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Mo 21.2.2005

Tuchkauf bei den Berbern Das Plätzchen hatte bereits in der Nacht sehr nett ausgesehen – erst am Morgen sahen wir in den ersten Sonnenstrahlen das Farbenspiel der rostroten Umgebung um unser Plätzchen im Gorge du Dades, der Dattelschlucht. Je tiefer wir in die Schlucht fuhren, desto mehr faszinierten uns die Felsformationen im...[mehr]


So 20.2.2005

Hami der Hirte Stille, absolute Stille in der Nacht, nur ab und zu bellt einer der Hunde der Beduinen. Am Morgen zog eine Schafherde in Sichtabstand vorbei. Wir bemerkten die neugierigen Blicke des Hirten und winkten ihm zu. Einige Zeit später befand sich die Herde nur noch 150 Meter von uns entfernt. Rüdiger winkte erneut. Der Schäfer...[mehr]


Sa 19.2.2005

In der Oasenstadt Erfoud Erfoud hat ein erstaunlich schnelles Internetcafe, wesentlich flotter als in Fes. Der Upload von 1,3MB dauerte maximal 30 Sekunden. Wir fuhren erst am Nachmittag auf einer kleinen Nebenstraße weiter . Dabei kamen wir durch malerische Beduinendörfer, die Rüdigers vollste Konzentration beim Fahren forderten, da...[mehr]


Fr. 18.2.2005

Mohamed, der Teppichhändler Bei Mohamed ist uns gestern einen kleinen Berberteppich aus reiner Seide in dezentem safrangelb mit einem leichtem hennatouch ins Auge gestochen. Doch wir hatten uns doch vorgenommen nichts zu kaufen aufgrund akutem Platzmangel in Hidalgo - ein kleiner Teppich, der uns auch als Decke dienen kann geht sich ja...[mehr]


Di 15.2. - Do 17.2.2005

Das Plätzchen, daß wir uns vorgestern in der Nacht gesucht hatten war von traumhafter Weite mit Blick auf den verschneiten Bergzug des Atlas Gebirges. Schargi, der Wind aus dem Osten blies mit unerbittlicher Härte. Wir sind immerhin 18 Kilometer von der Hauptroute abgefahren, um uns Belästigung durch marokkanische „Touristenjäger“ zu...[mehr]


Mo 14.2.2005

Ahmed hat uns ein unglaubliches Abschiedsgeschenk gemacht: Ein wunderschönes kuscheliges Schafsfell, welches uns auf der Reise warm halten soll. Der Abschied nach dem Essen fiel uns schwer – gehört jedoch bei einer Reise unweigerlich dazu. Von Haja bekamen wir noch Oliven als Reiseproviant. Wir mussten versprechen, so Gott will, wieder...[mehr]


So 13.2.2005

Wenn wir noch länger bei Tariks Eltern bleiben können wir anschließend ohne Hidalgo durch Afrika rollen. Haja, Tariks Mutter kocht ausgezeichnet. Beim Essen werden uns immer die besten Bissen auf dem Gemeinschaftsteller zugeschoben. Beispielsweise Couscous mit der Hand zu essen ist am Anfang gar nicht so einfach. Erstens kochend heiß und...[mehr]