Daily

Sa 3.9.2005

CONGOFAHRT TAG 7: Liegen noch immer im Hafen von Impfondo, wo wir gestern wieder mal kontrolliert wurden. Müssen Treibstoff bunkern, doch ein Schiff läßt den Schlauch mit dem Schiffsdiesel nicht über sein Deck legen. Ergo! Statt einer Stunde Betankung werden sechs daraus, da nun umständlich mit Fässern, die zuvor zu besorgen waren,...[mehr]


Fr 2.9.2005

CONGOFAHRT TAG 6: Es geht um vier Uhr los, damit wir die nächste Polizeikontrolle gegen 10 Uhr erreichen. Henri hat sich gut erholt, es ist unglaublich, wie gut die Mittelchen gegen den Schock und den Schmerz wirken. Nach den letzen beiden Folterungen war er zwei Wochen lang körperlich und seelisch am Ende, hat kaum mehr gesprochen und...[mehr]


Do 1.9.2005

CONGOFAHRT TAG 6: In der Gewalt der Immigrationspolizei und Police Nationale Es ist jetzt 13:16 Uhr, um 12:15 haben sie Kapitän Henri Delmotte wieder mit der kleinen motorisierten Piroge gegen seinen Willen weggebracht. Mit Verzweiflung müssen wir uns mit ansehen, wie das Boot Richtung Boyellé Village gegen die Strömung zurückfährt –...[mehr]


Mi 31.8.2005

CONGOFAHRT TAG 5: Pässe weg & Beschuß bei Nacht Gegen Mittag nähern wir uns dem RDC, dem Congo-Zaïre – dort sollen wir doch gar nicht hin! Gisi fragt schnell Henri, der bereits mitten im Anlegemanöver ist, was dies zu bedeuten hat. „Nichts, die stempeln nur eure Pässe und dann geht es weiter!“ Fünf Minuten später sind welche von der...[mehr]


Di 30.8.2005

CONGOFAHRT TAG 4: Ankunft im Congo Wir kommen gegen Mittag in die Grenzstadt Betou der RC, der République du Congo, der Republik Kongo. Anlegesteg gibt es nicht, nur mit Pirogen kommt man an Land. Die Grenzpolizei sammelt die Pässe ein, besser gesagt unsere beiden und die DIN A4-Zettel mit Fotos von den Einheimischen. Der Zoll nimmt...[mehr]


So 28.8.2005 – Mo 29.8.2005

CONGOFAHRT TAG 2 & 3: Die Tücken des Ubangi Heute haben wir einen von drei schwierigen Flußabschnitten auf der Reise zu bewältigen. Der Steuermann ist kurz unaufmerksam, Henri korrigiert gerade noch im letzen Moment. RATSCH – RATSCH – RATSCH - gut 1000 Tonnen schwimmende Last berühren drei Mal den felsigen Grund. Henri steuert die...[mehr]


Sa 27.8.2005

CONGOFAHRT TAG 1: Abschied von Bangui Heute ist der große Tag der Abfahrt nach Brazzaville im Congo. Wir bekommen die Ausreisestempel mit dem 2000 CFA Problem – auf deutsch, wir zahlen erstmalig seit der Grenze Schmiergeld, dafür kontrolliert keiner irgendwas. Heute sind alle wichtigen Leute, obwohl Samstag ist, versammelt. Weshalb...[mehr]