Di 15.2. - Do 17.2.2005

Das Plätzchen, daß wir uns vorgestern in der Nacht gesucht hatten war von traumhafter Weite mit Blick auf den verschneiten Bergzug des Atlas Gebirges. Schargi, der Wind aus dem Osten blies mit unerbittlicher Härte. Wir sind immerhin 18 Kilometer von der Hauptroute abgefahren, um uns Belästigung durch marokkanische „Touristenjäger“ zu ersparen. Ein paar Schafhirten zogen vorüber, Männer auf Eseln ritten vorbei. Wir wurden jedoch in keiner Weise belästigt, da die Privatsphäre normalerweise im arabischen Raum respektiert wird und man sich nur dazu gesellt, wenn man eingeladen wird. Das Atlasgebirge erschien in greifbarer Nähe, doch wir fuhren noch über 70 Kilometer auf dem Plateau de l’Aride auf die weiße Sperrwand zu. Den Abstecher nach Tattiouine - George Lukas benannte wohl den Wüstenplaneten Tantoine in Star Wars danach - und dem Cirque d’Jaffar - eine Figur in der SF-Serie Stargate wurde danach benannt – ließen wir wegen der gefährlichen, im Winter schwer befahrbaren hoch gelegenen Paßstraße sausen. Sehr zum Leidwesen von Rüdiger. Durch den von den französischen Legionären gebauten Tunnel du Légionnaire, auch heute noch schwer bewacht, ging es weiter. Beim Gorge du Zid, einer Schlucht die auch im Monument Valley der USA liegen könnte hatten wir den Haut Atlas gequert. Die Sahara ist endlich erreicht. Nach Errachidia fanden wir die Source bleue de Mesiki, eine Quelle samt Oase in unserer Michelin Karte – nichts wie hin. Die Oase hat direkt an der Quelle, die einer Grotte entspringt einen kleinen Campingplatz. Die Quelle ist in einem Betonpool gefaßt – muß einmal paradiesisch ausgesehen haben. Schwimmen war etwas kalt, doch sehr erfrischend.

Die letzen zwei Tage nutzen wir zum regenerieren und Vorbereitungen auf die Wüstendurchquerung in der Datteloase. Endlich fanden wir auch die Zeit unser Vorzelt auszuprobieren. Durch die ach so gute Anleitung brauchten wir beim ersten mal zwar etwas lange zum Aufstellen – doch welch Luxus, wenn sich die Privatsphäre um 9 Quadratmeter vergrößert. Der Besuch des alten und nur noch von einem einzigen, etwas sonderbaren alten Mann bewohnten Stadt Meski war eine Reise durch die Zeit. Das Gemäuer ist über 350 Jahre alt und wurde vor 35 Jahren aufgegeben, erzählte uns der Berber Mohamed. Er hat einen eigenen Laden beim Campingplatz und lud uns heute zum Tee ein.

 













Kommentare

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