Do 20.1.2004

Heute machten wir uns einen gemütlichen Tag in Nimes. Mit dem Bus einen Parkplatz zu finden war eine verzwickte Sache. In den engen Gassen parken viele halb auf dem Gehsteig und Rüdiger hatte alle Mühe mit Hidalgo durch zu kommen. Zum Glück sind seine Seitenspiegel höher als die der meisten Autos und so kamen wir gerade noch so vorbei. Der Besuch der Arena, einer vollständig erhaltenen römischen Gladiatorenarena war Pflicht – zuvor noch fein gespeist im davor liegenden Grand Café: Miesmuscheln und Pferdesteak auf französische Art samt Demo gegen den Ausverkauf des Staates. Vive la France! Demokratie wird noch gelebt, sogar kleine Kinder waren dabei.

Einige kleine Erledigungen standen auch noch auf dem Plan, wie einen Grammlöffel für unser Certisil-Wasserdesinfektionspulver finden – die schlauen Hersteller haben uns nur einen Becher mit ml-Angaben mitgegeben, davon wird das Pulver jedoch nicht flüssiger. Einen Grammlöffel gibt’s natürlich nicht, da man dazu das spezifische Gewicht wissen. Also baten wir die hilfsbereite Apothekerin uns ein Gramm abzuwiegen und um eine Pipette. Die Apothekerin wunderte sich noch über die Pipette. Rüdiger füllte das Gramm ein und markierte mit einem Stift auf dem Röhrchen die Füllhöhe. Damit können wir nun in Zukunft genau dosieren und holen uns keine Chlorvergiftung.

 

www.frankreich-sued.de/nimes-server/Arena.htm:

Von den 70 römischen Amphitheatern, die es auf der Welt noch gibt, die am besten erhaltene ist Les Arenes in Nimes, eine Arena mit 24 000 Plätzen.

Wie das römische Theater in Orange verdankt es sein überleben der Tatsache, dass es im Mittelalter in eine Festung verwandelt wurde und später eine ummauerte Ortschaft war.

In den Tagen der Provincia Romana fanden in der Arena Kämpfe zwischen Gladiatoren und wilden Tieren statt, und für Veranstaltungen im Wasser konnte man sie sogar fluten. Bei Hitze wurde sie von einem riesigen Baldachin überspannt. Die Löcher für die Stützstangen sieht man im Felsen der oberen Fassade.

Heute verwandelt man die Arena zwischen Oktober und April in ein geschlossenes Theater mit 7000 Sitzen, indem man sie mit einer gewaltigen durchsichtigen dünnen Stoffbahn überzieht und den Innenraum beheizt. Ansonsten aber liegt die Arena unter freiem Himmel und wird für Rock und Pop benutzt, für klassische Konzerte und Opern, für Zirkus und Stierkampf.






Kommentare

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Mittwoch, 22-10-14 09:22

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gisi & rüdiger

Donnerstag, 27-01-05 14:01

hi christian,

schön von dir zu hören. sind schon seit ein paartagen in barcelona. Prima stadt - gestern endlich die sagrada familia gesehen mit sonnenuntergang am turm.
fliegst jetzt auch wieder lange strecken?

lg auch an elke und alex,

gisi und rüdiger

 

Christian Peyrer

Mittwoch, 26-01-05 13:17

Hi. meine lieben, am Mo. waren wir (Elke,Alex)bei Gerald zum Essen eigeladen!
Sein Bruder ist aus Australien auf Urlaub bei ihm. Da Martin Koch ist hat uns das Essen sehr gut geschmeckt. Es gab Pilzrisotto auf Ruccola Salat!
Liebe Grüsse Elke u. Christian

 
 

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