Do 2.6.2005 – Sa 4.6.2005

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Die Sinnflut ist da

Wir sind wieder unterwegs in Richtung Ouagadougou, sprich Waga und erleben eine wahre Sinnflut. Es prasselt teilweise so extrem mit gewaltigen Sturmböen von der Seite, dass wir kurzzeitig nichts mehr sahen. Schaffen es so lange weiter zu fahren, dass wir einen trockenen Platz finden. Noch sind die Regengüsse örtlich begrenzt.

 

DHL Expresszustellung

Als erstes holen wir in Ouaga unser Packet bei DHL ab. Es sieht ziemlich zerknauscht aus und der Zoll hat es auch aufgerissen. Totalschaden bei den Generatoren für unseren Benzinkocher. Jede Nadel im Röhrchen ist verbogen, vorne und/oder hinten. Eine fehlt überhaupt - da hat wohl der Zoll zugeschlagen. Eine andere Nadel sieht einer Schlange nicht unähnlich aus - hübsch. Haben bei <i<DHL</i> wohl eine neue Zustellungsart ausprobiert: Aus 10 Kilometern Höhe das Päckchen ins Büro nach Ouaga abwerfen - Expresszustellung?

Chez Lydie

Die Suche nach dem Camping Chez Lydie, die Adresse haben wir aus Nouâkchott, ist nicht so einfach. Wir fragen uns durch eine Lehmsiedlung ohne Strom an der Stadtgrenze von Ouaga zum Franzosen durch. Janek hat eine Art afrikanischen Campingplatz zwar unvollständig, jedoch mit eigenem Charme geschaffen. Er lebt mit einer oder zwei Burkinabéfrauen zusammen - so ganz haben wir das bis zum Schluß noch nicht heraus gefunden...

Delle in Hidalgo

Beim Supermarkt kommt Rüdiger gerade aus dem Geschäft, da fährt ein Burkinabé gemütlich mit seiner Stoßstange die gesamte Seite von Hidalgo eindrückend im Schneckentempo retour. Der gute Mann ist entweder total bescheuert oder der schlechteste Autofahrer der Welt. Normalerweise hätte er nur eine leichte Delle ins Auto gedrückt, so eben sehr viel länger. Dabei passierte ihm dies auf seiner Fahrerseite... Rüdiger vermutet, er will einfach schnell raus aus der Situation, um abzuhauen und reagiert dementsprechend sauer. Daraus wird nichts! Herr Yameogo zeigt zuerst die Papiere, will jedoch nicht, dass wir seine Personalien aufnehmen, Rüdiger knipst jedoch mit der Digicamera schneller. Im Supermarkt meint der Syrier George zu Rüdiger, dass er sowieso keinen Cent von der Versicherung sehen wird und versuchen soll ein paar CFA sofort zu erhalten. Die Polizei würde erst in Stunden kommen und ihren Vorteil aus der Situation schlagen. Natürlich hat Herr Isido Kouilbi Yameogo keinen Cent dabei, dabei wohnt er 100 Kilomter entfernt... Der Weisse, besonders nette Franzose am Nebensitz angeblich auch nicht. Herr Yameogo bekommt Rüdigers Emailadresse und verspricht sich mit seiner Versicherung in Verbindung zu setzen und zu melden... Zum Glück beeinträchtigt die langgezogene Delle nicht die Funktion der Schiebetür. (Anmerk.: Bis heute 17.6. haben wir natürlich von dem feinen Herrn noch nichts gehört.)

 

Das einzig nette an der ganzen Sache mit der Delle ist George kennen gelernt zu haben. Für Sonntag vereinbaren wir gleich ein Treffen mit ihm und Brigitta, einer österreichischen Entwicklungshelferin.

 











Kommentare

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