Do 3.3.2005

Erste Nacht in der Westsahara

Heute Nacht sind wir von einer Nebenfahrbahn der Hauptstrecke zwei Kilometer ins Gelände abgebogen. Der Untergund trug gut und wir hielten vor einer grünen Senke – bedingt durch den Regen der letzen Tage besuchten uns auch ein paar lästige Moskitos. In der Nacht begann ein Sandsturm. Langsam immer stärker werdend hatte er in der Früh eine solche Intensität erlangt, dass wir auf Kaffee kochen verzichteten. Die Hecktüren musste einer von uns zum Herumräumen offen halten. Die Spuren für‘s Zurückfahren sahen wir dann natürlich auch nicht mehr - vom Winde verweht - doch die Richtung zur Straße war nicht zu verfehlen. In Laâyoune suchten wir uns wegen des Sturmes ein Internetcafe.

Die lieben Kleinen

Sofort waren wir umringt von Donnez-moi`s. Die lieben Kleinen rissen uns unseren Manövrierspiegel von der Halterung und klauten ein Katzenauge von den Bikes, während wir in die Homepage einspielten. Alles was nicht niet- und nagelfest ist, montieren diese Schätzchen herunter. Bei den Rädern, die mit vier Schlössern abgesichert sind, scheiterten sie jedoch gleich nach den ersten Befestigungslaschen.

Surreales Fahren

Der Sandsturm hatte wieder an Intensität zugenommen. Der Sand der Dünen hinter Laâyoune zauberte einen tanzenden sich windenden Schleier auf den Asphalt. Man sah die Straße wie in einem Traum – vollkommen surreal. Die Bagger schoben die sich vorkämpfenden Dünen wieder beiseite. Der Wind blies so fest, dass wir mit Vollgas gerade 80 km/h, unsere übliche Reisegeschwindigkeit, halten konnten. Wenn es sein muß schafft Hidalgo sonst so knappe 125 km/h, der Verbrauch steigt dann jedoch exponential an.

Das Strandcamp

Am Abend steuerten wir den einzigen Zugang zum Strand nach Boujdour an. Die GPS-Koordinaten laut unserem Afrikabuch von Klaus Därr waren nicht so ganz richtig – 500m daneben - genauso wenig ,wie die Kilometerangabe von rund 10 Kilometern, es waren 18 von der Stadtgrenze weg. Hoffen wir mal das Wegabzweigungen später genauer sind. Doch wir fanden den Zugang auch so, war ja nicht so schwer. Oben stand die Polizei – wohl um uns zu bewachen? Die steile Abfahrt war sogar geteert, welch Luxus! Unten am kilometerlangen Strand mit zwei malerischenWracks standen gerade mal 2 Expeditions-LKW’s, ein Toyota Geländefahrzeug und ein Auto samt Zelt mit Einheimischen. Der Wind blies zum Glück nur noch mit letzer Kraft, so hatten wir ein angenehmes Plätzchen für die Nacht gefunden.

 






Kommentare

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