Fr. 1.4.2005

Von unserem Adlerhorst am Übernachtungsplatz sehen wir unten im Tal ein altes Fort mit einem gut aus der Ferne erkennbaren ausgefahrenen Weg dorthin - erinnert uns ein wenig an die alten Dracula Filme.

Der Raubritter

Bekommen in der Früh Besuch von einem Nomaden, den wir bereits am Abend beim Pass getroffen haben. Da bot er uns noch „seine“ Felsmalereien an. „Interessiert euch das Fort?“, forscht er nach. „Ja, vielleicht fahren wir runter!“, Rüdiger vorsichtig. – „Kostet 300.- UM pro Person!“ – „So, so – und haben sie eine Genehmigung für den Wegzoll!“ Der Nomade zieht ein zerknülltes Blatt Papier hervor, sogar mit Stempel vom Bürgermeister aus Chinguetti. Rüdiger liest und meint: „Da steht jedoch, dass sie nur für die Besichtigung der Malereien etwas verlangen dürfen!“ – „Nein, nein auch für die Strecke runter!“ Nach langem hin und her zieht der Raubritter seine Kette ein und meint: „La route est libre pour vous!“, die Straße ist frei passierbar für euch!

Einige Zeit später sehen wir zwei Geländefahrzeuge vom Fort kommend – Portugiesen mit eigenem Landrover und ein Einheimischer mit dem unvermeidbaren Toyota-Pickup. „Das Fort selbst ist nur aus der Entfernung nett anzusehen und die Strecke miserabel!“, meint der Portugiese zu Rüdiger. Wenn du nicht unbedingt hin mußt, laß es lieber bleiben.“ Damit war die Sache für uns entschieden – der Blick aus der Ferne ist wohl die schönere Erinnerung.

Medikamente für die Polizei?

Die Polizeiposten meistern wir inzwischen scherzend und haben natürlich keine Multivitamintabletten und sonstige Medikamente. „Gemüse ist doch viel besser als dieses Zeugs!“, Gisi zum indigniert dreinsehenden Beamten, „Unsere Medizin besorgen wir uns aus der Natur. Die Akazie hat Rüdiger gerade bei Magenkrämpfen bestens geholfen!“ Der Polizist heuchelt Interesse und läßt sich die Zubereitung des Tees genau erklären. Nach dem Ratschlag winkt er uns rasch weiter.

Atar

In Atar wollen wir ein wenig unsere Vorräte auffüllen. Sofort haben wir neue „Freunde“ die uns die Preise am Markt in die Höhe treiben. Werden diese hilfsbereiten Menschen jedoch schnell mit ein paar sarkastischen Bemerkungen los und können dann bei normalem Preisniveau in Ruhe einkaufen. Dabei geraten wir an einen sehr netten Greißler, bei dem wir auch unsere Wasservorräte ergänzen dürfen. Es gibt sogar ein angeblich sehr schnelles Internetcafe in Atar. Heute sind die Leitungen defekt und so sind wir länger als gedacht von der Außenwelt abgeschnitten.

 





Kommentare

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