Fr 28.1.2005

Den gestrigen Tag nutzen wir für Erledigungen und am Abend spazierten wir kurz zu Gaudis Palau Güell in der Nähe unserer Unterkunft und zum Arc de Triomf. Dabei wieder mal ein Spanier: „Vorsicht, wenn sie mit ihrer Kamera hantieren!“ Der Mann hatte gerade vor Kurzem beobachtet, wie schnell so eine Kamera weg sein kann. Rüdiger war umso überzeugter von seinem fast an Paranoia grenzendes Vorgehen beim Fotografieren. „Ich sichere die ganze Zeit alles und habe meine Augen überall!“, sein Kommentar.

 

Am nächsten Tag fuhren wir zum Parc Güell, natürlich auch von Gaudi angelegt . Ursprünglich sollte es ein Wohngebiet werden, doch daraus wurde nichts. Von 60 Parzellen wurden gerade mal zwei verkauft und eine davon nahm Gaudi für sich selbst. Ziemliche Banausen damals, die das revolutionäre Konzept einfach nicht begriffen. Doch Glück für uns, ein Park ist wesentlich netter als ein Wohngebiet und hat den Vorteil frei zugänglich zu sein. In der U-Bahn, auf dem Weg in den Parc Güell, wurden wir auf einer Rolltreppe beinahe Opfer von zwei Trickdieben. Einer schob sich an Rüdiger vorbei, verlor seine Fahrkarte am Ende der Treppe und blockierte, diese suchend, alles. Der Mann hinter Gisi versuchte ihre Jacke hochzuheben um an die Bauchtasche zu gelangen. Wir hatten jedoch beide den Braten längst gerochen und sicherten unsere Sachen – Rüdiger verpasste dem Blockierer einen leichten Stoß mit dem Knie in die Oberschenkel um den Weg frei zu bekommen. Danach checkten wir unsere Habseligkeiten – alles noch da! Elende Rateros, so heißen die Taschendiebe auf Spanisch - sind leider keine allzu seltene Spezies in der U-Bahn und im Spanischen der Ratte durchaus verwandt. Dabei tut man den putzigen und sozialen Tierchen eigentlich unrecht.

Der Parc Güell liegt auf einem Hügel mit tollem Blick über Barcelona. Gaudi hatte diesen Park für die wohlhabenden Familie Güell errichtet. Besonders gefallen haben uns die zahlreichen an den Hang geschmiegten Kolonnaden, die auf drei Ebenen angelegt sind. Organisch winden sich diese um den Hügel. Man fühlt sich in einer anderen Welt – fast wie in einem Fantasyfilm. Nur, der Park ist echt und keine Filmkulisse. Es gibt viel zu entdecken und so verbringt man locker einen Nachmittag im Parc Güell. Am bekanntesten ist wohl der Wasser speiende Gecko im Haupteingangsbereich und die darüberliegenden Parkbänke.

Noch immer nicht satt gesehen an Gaudi, spazierten wir noch zum in der Nähe gelegenen Casa Vicens einem Bau, der 1001 Nacht entsprungen scheint. Ist übrigens ein Frühwerk des jungen Gaudi. Wir nutzen noch die blaue Stunde für besonders eindrucksvolle Fotos vom Portal der Sagrada Familia, die einen mit ihrer organischen Wucht beinahe erschlägt.

Weitere Bilder sind wie immer in Bilder -> Europa

-> Spanien zu finden.

 












Kommentare

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Brandon Brandon aus Hvolsfollur

 

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