Mi 13.4.2005

Wasser aus dem Brunnen

In einem Dorf können wir unsere Wasservorräte aus einem 13 Meter tiefen 1993 gebauten Brunnen fassen. Zum ersten Mal kommt unsere Wasserschöpfkanne zum Einsatz. Bisher hatten die Brunnen immer eine Dieselpumpe. Innerhalb kürzester Zeit sind alle Kinder des Dorfes versammelt, um uns zuzusehen. Ein Mann hilft uns beim Wasserschöpfen, beim zweiten Anlauf ist dann auch unser Schöpfgefäß voll. Rüdiger möchte frische Minze für den Tee kaufen und hält der Verkäuferin eine 500 CFA hin. Die Frau nimmt die Hälfte des großen Bündels und schenkt ihm die Minze. Zuerst sind wir total verblüfft, doch Mali ist eben anders. Man will nicht aus allem den maximalen Profit schlagen, wie wir es sonst bereits gewohnt sind.

Die Albtraumpiste Teil II: Es wird schlimmer

Fragen uns bereits ob wir nicht irrtümlich auf eine Nebenstrecke gekommen sind: Das ist doch keine Piste mehr, sondern ein Albtraum. Die Tiefsandpassagen, die wir mit Schwung nehmen können, sind kein Problem. Doch es kommen immer längere Sandabschnitte mit so tiefen Spurrillen, dass wir eine der Rillen in die Mitte nehmen müssen. Hidalgo hat wohlweislich deshalb einen tiefen Schwerpunkt und verträgt deshalb extreme Schräglagen, doch ab und zu rutschen wir runter. Mit dem schrägen Bodenschutzblech kommen wir jedoch immer zurück rutschend über die Passagen. Oft gibt es Ausweichspuren, und die haben wieder welche wenn sie zu ausgefahren sind. Manchmal reihen sich so bis zu sechs Spuren nebeneinander: Die Richtige in wenigen Sekundenbruchteilen zu finden ist gar nicht so einfach. „Nimm die ganz linke!“, Gisi vorsortierend. - „Hast recht, ist die Beste!“ Wenn wir mal rein gefahren sind gibt es im weichen Sand keine Möglichkeit stehen zu bleiben, außer wir haben Lust uns frei zu graben. Fahrfehler kann sich Rüdiger keine leisten, wir sind bereits knapp an der Grenze. Selbst Geländewagen haben hier so ihre Probleme. Filmen einmal acht Minuten der Strecke in einem durch – eine Sonderprüfung jagt die andere. Rüdiger ist eigentlich schon müde und wir haben bereits 65 Kilometer hinter uns gebracht.

Wie die Katze am hohen Baum

Noch so eine Passage, extrem tiefe Spurrillen im Sand, Rüdiger scheut wie ein Pferd vor dem Hindernis. Will auf eine andere Spur rüber, jedoch zu spät! Rettet sich auf eine schräg liegende vermeintlich sichere Stelle und bleibt leider stehen. Fühlt sich im ersten Moment wie die Katze am hohen Baum: Kommen nicht mehr vor im Sand und nicht zurück, da wir sonst in die 60 cm tiefe Spurrille rutschen würden. Wir haben bereits gehörige Schräglage. Drei Stunden später sind wir mit Hilfe unserer Sandbleche, unseren Unterlagebrettern für die Wagenheber und viel Sand zur Stabilisation schaufelnd wieder frei. Ein Einheimischer hat uns einige Zeit kräftig beim Befestigen des Untergrunds geholfen, muss jedoch rechtzeitig aufbrechen, um vor der Dunkelheit im Dorf zu sein.

 






Kommentare

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