Mo 19.9.2005

Entladung vom Ponton

Endlich können wir Hidalgo gegen ein hübsches Sümmchen entladen lassen. Der Kranführer versteht seinen Job nicht so ganz! Bange Minuten später hängt unser Gefährt am Haken und landet mit ein paar Beulen mehr in den Kotflügeln an Land. Minjau, der Schiffkater, hat sich irgendwie unter unser Motorschutzblech gezwängt. Ziemlich fertig hockt der geschockte Kater unter dem Bus. Leider können wir das anhängliche Tier nicht mitnehmen, schließlich muss er die Ratten am Schiff fangen.

John unser Grenzchecker

Der Supervisor übergibt uns an seinen Bruder, sprich guten Kumpel, John, der für ein Bootsunternehmen am Hafen arbeitet. „Er checkt für euch die Ausreiseformalitäten und kauft die Überfahrttickets nach Kinshasa zum Normalpreis! Schließlich sind wir für die Verzögerungen verantwortlich.“, erklärt er uns. Ein Polizeibeamte kauft uns dann die Tickets, die Immigration drückt uns ohne viel Federlesens, trotz der längst abgelaufenen Visas, die Ausreisestempel in die Pässe. Der Zoll wird noch zu einem kleinen Hürdenlauf, schließlich bekommen wir für 5000 CFA noch eine Ein- und Ausfuhrbescheinigung für Hidalgo. Die nette Beamtin, die in Rußland studiert hat: „Ich würde euch gerne gratis durchlassen, doch am Hafen halten sie euch dann ohne Ausfuhrbescheinigung auf, um euch auszuquetschen. Wahnsinn mit einem Bus durch Afrika zu fahren!“

Beim Hafen kommen wir schnell durch das Tor, da John brüllt: „Diplomaten, Diplomaten!“ Irgendeiner hilft ihm und ruft: „Rotes Kreuz, rotes Kreuz!“ – „STOPP!“, kreischt ein Polizeibeamte 50 Meter vor dem Schiff: „Das sind ja keine Diplomatenpässe!“ Recht hat er. Hafengebühr sollen wir auch noch schnell zahlen: „10 000 CFA (Anm.: 15 EUR)!“ – „Nach einigem hin und her bekommt er 10 Schweizer Franken ;-) und wir endlich aufs Boot.

Die Überfahrt auf dem brechend vollen Pott dauert fast eine Stunde. Langsam nähern wir uns Kinshasa. Gisi verschwindet mit einem Grenzbeamten, der unsere Pässe hat. John wartet bei Rüdiger im Auto. Eine dreiviertelstunde später hat John unsere gestempelten Pässe wieder und will nur noch schnell den Zoll erledigen. Das dauert ein wenig länger, bis die endlich den Visastempel für Hidalgo in unsere Papiere knallen. Eineinhalb Stunden – Rekord!

Um den Hürdenlauf ein wenig abzukürzen zahlen wir dann 5 EUR - damit wir eben noch vor der Dunkelheit in die Stadt rein kommen.

Bei der Procure Ste Anne werden wir vom Superior Andy zunächst abgelehnt, dürfen dann jedoch eine Nacht bleiben.

 





Kommentare

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