Mo 30.4.2007

Hauchabfontain Farm von Immo im Naukluft Gebirge.

Die Landschaft um uns erinnert an eine Westernkulisse umrahmt von einem zünftigen Berg im Hintergrund.

»Dann lasst uns einmal in den Pools schwimmen gehen.«, schlägt Gisi vor.

Tatsächlich befindet sich nur 200 Meter hinter unserem Platz ein Fluss mit herrlichen Gumpen.

 

Geht's noch kälter? - 11° C

»Das ist aber kalt.«, kommentiert Henni das eisige Vergnügen.

Langsames hineingehen schaffe ich bei solchen Temperaturen nicht. Mit einem beherzten Sprung begebe ich mich ins kühle Nass. Die ersten Sekunden lassen mir beinahe den Atem stocken. Kein Wunder, das Wasser hat nur 11°C, wie ich später mit meinem Thermometer feststellen werde. Nach einer Minute ist das Schlimmste überstanden. Langsam beginnt der Oberkörper warm und immer wärmer zu werden – das Notprogramm des Körpers beginnt zu wirken, durchblutet nur mehr den Oberkörper und das Gehirn. Die Schmerzen in den Händen lassen inzwischen merkbar nach. Nach drei Minuten würde ich am liebsten nie wieder aus dem Wasser heraus, so angenehm heiß fühlt sich inzwischen mein Torso an. Nach einem Dutzend Minuten merke ich, wie mir langsam die Kräfte schwinden. Schade! Durch die geringe Durchblutung der Extremitäten habe inzwischen kaum mehr Kraft in den Händen. Ich muss jetzt leider hinaus, damit ich mich nicht unterkühle.

Gisi und Henni folgen bald, nur Seppi widersetzt sich erstaunlich lange dem fiesen Gruppendruck.

»Das ist doch viel zu kalt!«

Ein paar lustige Bemerkungen von Henni und Gisi später wirft sich auch Seppi in die eisigen Fluten. Nach einigen Bädern gewöhnt sich das Gehirn an die unmenschliche Prozedur – es wird immer leichter hineinzugehen.

 

Tausende Köcherbäume!

Wie verabredet erscheint Immo, zu einem Ausflug in sein Köcherbaumgebirge. Er führt nach dem Tod seines Bruders gemeinsam mit dessen Frau die Farm. Zuvor baute er in Russland Hotels auf, findet es jedoch wesentlich schöner hier in Namibia sein kleines Naturparadies auszubauen.

»Springt auf die Ladefläche, ich fahre heute den neuen Weg auch zum ersten Mal. Bin schon gespannt, wie er ist.«

Wir müssen hinauf und uns zwischen einer Überschneidung ins nächste Tal schlängeln. Am Weg stehen auch Hoodia Kakteen, aus denen Unilever in den nächsten Jahren ein neues Schlankheitsmittel auf den Markt bringen möchte. Die Bushmen verwenden den Kaktus seit Menschengedenken in mageren Zeiten, um das Hungergefühl zu unterdrücken.

Immos Toyota quält sich langsam in der Untersetzung über die Steigung. Die Strecke wird er wohl noch ein wenig nachbessern müssen. Die meisten Zäune hat Immo bereits niedergerissen, damit sich das Wild sich frei bewegen kann.

»Schaut, das alles sind Myrrhebäume.«

Die zerrieben Blätter riechen herrlich.

Bald sind wir durch die Verschneidung. Ein riesiges Tal öffnet sich im goldenen Sonnenlicht. Auf den Kuppen der Bege stehen überall Köcherbäume, Myrrhe und andere Gewächse. Mulden in regelmäßigen Abständen dienen den Bergzebras zum Wälzen, damit sie Ungeziefer los werden.

»Dass ist eine Filmkulisse!«, ruft Gisi begeistert, »da könnten wir glatt einen Namibiawestern drehen.«

Kilometer um Kilometer dirigiert Immo, wie ein geschickter Reiter seinen Toyota. Durch ausgetrocknete Flussbetten, schräg an stacheligen Akazien vorbei, bis wir an einem riesigen Meer von Köcherbäumen angekommen sind. Dagegen ist der vielgerühmte Köcherbaumwald bei Keetmanshoop nicht mehr als eine kleine Baumgruppe. Immo zeigt uns einen Strauch, der Bushmannkerze genannt wird. Die wachsartige Rinde ist eine ideale Fackel.

 

Diese Fahrt in Immos Köcherbaumwaldtal gehört, neben den Epupafällen im Abendlicht und dem Dead Vlei im Morgenlicht zu den absoluten Spitzenreitern in Namibia – noch ein echter Geheimtipp!

 

 

CampingINFO Namibia

Naukluftgebirge

Hauchabfontain Camping

Von der C19 in die D854 abzweigen, nach rund 20 Kilometern auf der rechten Seite befindet sich die Farm von Immo. Die Plätze befinden sich großzügig verteilt inmitten einer herrlichen Landschaftskulisse. Jeder Platz wurde von Immo, der lange Jahre in Russland Hotels aufbaute, individuell gestaltet. Perfekte sanitäre Anlagen für jeden Platz, Grillstelle in angenehmer Stehhöhe, Lagerfeuerstelle, großzügige Abtstellflächen, kein Strom, dafür wird alles mit Kerzen ausgeleuchtet. Das Highlight sind natürliche Pools eines kleinen Flusses rund 200 Meter von den Plätzen entfernt. Jetzt gegen Winterbeginn ist das Wasser nur für abgehärtete Naturen – 11°C, dafür herrlich erfrischend. Immo hat auch perfekt abgelegenes Wildfleisch fürs Brai und diverse geräucherte Grillspezialitäten. Auf Wunsch nimmt einen Immo auch in sein abgelegene Tal mit tausenden Köcherbäumen mit – N$ 50.-/Person. Im berühmten Köcherbaumwald – Quiver Tee Forest – bei Keetmanshoop befinden sich gerade einmal ein paar hundert. Derzeit noch ein echter Namibia Geheimtipp.










Kommentare

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