Mo 4.7.2005

TAG 5 – Tschadseeumrundung

579 Kilometer Sand, Dünen, Ton (!), ...

 

Rüdiger der Staubsauger

 

Nach dem gestrigen Höllenritt sind einige Wartungsarbeiten notwendig. Den Luftfilter hat es am ärgsten erwischt – 20 Eßlöffel Sand liegen am Grund des Filtergehäuses und der Filter selbst ist total verstaubt. Ergo mit dem Kompressor ausblasen, da die Ersatzfilter von Forstinger! zu kurz sind. Den Sand mit dem Eßlöffel auskratzen ist eine Geduldsarbeit, doch wie bekommen wir den Rest ohne Staubsauger heraus? Rüdiger nimmt einen Schlauch und ein Taschentuch gewölbt in den Mund und fertig ist der Staubsauger – kutz, kutz!

 

Sind auf der LKW-Route gelandet

 

Über Nacht ist uns gedämmert, dass die anderen wohl bei Lioua, auch Liwa geschrieben die Strecke Richtung Osten genommen haben, um erst bei Fouli Koura in den Süden Richtung Bol weiterzufahren – die Petit Camion - Strecke für kleine Fahrzeuge. Wir befinden uns auf der Strecke Richtung Kaya und die ist, wie es aussieht nur für LKW gedacht. Wir meiden die Spur wie der Teufel das Weihwasser und bleiben beim Queren auch mal stecken.

 

Danach pfeifen wir überhaupt auf die Spur und fahren Querfeldein. Bei Kaya wird uns die Umzäunung für die Tiere – Dornenbüsche – zum Verhängnis. Wir vergraben uns zum zweiten Mal. Die Einwohner sind scheu und lugen nur ab und zu aus ihren Hütten.

 

Einige Kilometer später wird die Vegetation immer dichter und das Durchkommen zur Nervenprobe. Allerdings ist der Sand dadurch endlich ein wenig befestigt und selbst hohe 70 Meter hohe Dünen werden nun einfacher befahrbar. Dornenbüsche streifen links und rechts, kleine Büsche werden einfach plattgefahren.

 

Die Falle – im Ton vergraben

 

In der Nähe der Wegkreuzung für die Strecken Richtung Bega Sola und Bol verspricht eine Senke einen prima Abkürzer. Also rein, die Fahrspuren auf der anderen Seite locken. Nach rund 90 Metern macht es R U M S, Rüdiger spürt wie Hidalgo auf seiner Seite einfach wegsackt: „Das glaubst nicht, das glaubst nicht!“ – „Eh nicht viel passiert?!“ – „Bei mir sitzen wir bis zum Bodenblech fest!“ Bei Sand wäre dies keine große Sache, hatten wir ja schon x-mal. Doch wir sitzen in schmierigem, glitschigen Ton fest. Der nächste Baum ist für die Winde leider zu weit entfernt und Rüdiger meint resigniert: „Das bedeutet einen ganzen Tag Arbeit!“

 

Mit dem Jackall Wagenheber bekommen wir Hidalgo wegen der Saugwirkung fast nicht hoch, dabei schafft er locker 4 t. Also freischaufeln und nur mit vereinten Kräften hebt sich das rechte Hinterrad Zentimeter um Zentimeter. Sandbleche drunter, vorne dann einen Baumstamm zum stabilisieren. Da der Untergrund so instabil ist können wir kaum hochwuchten und werden wohl aushöhlen müssen – 5 h Arbeit und dann können wir nicht mehr. Hoffentlich regnet es nicht in der Nacht, denn dann wird Hidalgo zum U-Boot.

 

Ob wir uns befreien könen? Sind schon gespannt auf morgen.

 

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Kommentare

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