Mo 8.8.2005

Ein Segen zum Abschied

Der Abschied fällt uns schwer, sehr schwer. Pastor Mirko gibt uns auf unseren Wusch einen spontanen und ergreifenden Segen mit auf den Weg – Danke! Inge und Helmut haben uns noch eine köstliches Schwarzbrot gebacken und geben uns eine einem Rettich ähnelnde Frucht mit auf den Weg. Sie begleiten uns noch bis zur ersten Sperre, bei den anderen sind wir auf unser Verhandlungsgeschick angewiesen.

Paß vollstempeln

Rund 70 Kilometer bis zur nächsten Sperre, dafür dann gleich alle hintereinander: Gendarerie – Polizei – Douane – Militär - Gendarmerie! Alle wollen pro Person 2000 CFA, rund 3 EUR Einschreib- oder Visastempelgebühr! Der Douane, der mitten im Land völlig deplazierte Zoll will sogar 1000 CFA mehr. „Nein! Ganz sicher nicht!“, Rüdiger bestimmt. –„Es ist jedoch ein Visastempel notwendig!“, hartnäckig der Beamte. „Blödsinn, das Visa haben wir. Wir brauchen nur einen Einreisestempel von der Grenze – den haben wir! Wo kommen wir denn da hin, wenn jetzt jeder Posten bis Bangui einen Stempel in den Paß reindrückt? Dann haben wir ja keine Seiten für die Weiterreise frei! Ist ein internationales Dokument und kein stempel mich in einem Land voll Papier! Ich denke wir haben uns verstanden!?!“ – „OK, kein Stempel notwendig. Habt ihr vielleicht Alkohol?“, kommt es dann ein wenig vorsichtiger zurück. – „Nein, wir trinken Wasser! Wollen sie welches?“ So ähnlich endet dann bei allen Posten die Diskussion - wir sind durch.

Dann noch ein Posten mit jungen, schlecht ausgebildeten Militärs, die sich ganz barsch geben und freundliche Gendarmen, die uns ohne Diskussion weiter lassen.

Von Banditen und der blockierten Lenkung

KRACH – wir hätten die Furt doch lieber zu Fuß erkunden sollen. Wir sind so gewaltig auf einen Stein aufgesessen, dass die 5 Millimeter Stahlplatte, die den Motoraum schützt verbogen ist. Die Lenkung ist nach links blockiert. Das Röhrchen der Servolenkung wurde so unglücklich hinaufgebogen, dass die Lenkung ansteht. Mit Stemmeisen und Hammer klopft Rüdiger die Platte wieder zurecht. Gisi wachsam daneben. Zwei ungute Typen stehen in der Nähe und warten wohl auf ihre Chance. Einer hat zuerst eine Machete am Rücken – kurz vor der Abfahrt hat er sie griffbereit und mit einem Flackern in den Augen, in der Hand. Rüdiger jedoch auch sein Aluröhrchen – bereits darauf eingestellt sofort blitzschnell zuzuschlagen. Gisi hat das Zusatzgestänge von der Motorhaube bei der Hand und auch andere Utensilien liegen vorsorglich am Vordersitz des Autos. Der Typ kapiert, dass er im Nachteil ist und sein Kumpane steht zu weit entfernt für einen tätlichen Angriff. Zum Glück war der Schaden so schnell zu beheben und die beiden so langsam beim Absprechen.

Es wird dunkel und wir bitten Pater Roberto von der katholischen Mission um Unterkunft. Wir können am Grundstück von verreisten Italienern übernachten.

 







Kommentare

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