Sa 19.2.2005

In der Oasenstadt Erfoud

Erfoud hat ein erstaunlich schnelles Internetcafe, wesentlich flotter als in Fes. Der Upload von 1,3MB dauerte maximal 30 Sekunden. Wir fuhren erst am Nachmittag auf einer kleinen Nebenstraße weiter . Dabei kamen wir durch malerische Beduinendörfer, die Rüdigers vollste Konzentration beim Fahren forderten, da viele Menschen zu Fuß oder mit dem Fahrrad, mitten auf der Straße, unterwegs sind. Ab und zu biegt jemand ohne Vorankündigung nach links oder rechts ab, oder kleine Kinder laufen quasi aus dem Nichts kommend über die Straße. Die meisten Bauten fügen sich perfekt in die umgebende Landschaft, da das Baumaterial aus der Umgebung verwendet wird. So variieren die Dörfer in den unterschiedlichsten Ocker- und Rostrottönen.

Im Sand festgefahren

In der Landschaft fielen uns pockennarbige Erhebungen im Abstand von rund 20-30 Metern auf. Dachten an eine Laune der Natur. Rüdiger wollte unbedingt fotografieren. So fuhren wir rein in die Kraterlandschaft. Der Sand sah schön fest aus, deshalb ließen wir keine Luft aus den Reifen ab. Eine Pudersandstelle – die einzige zwischen den Erhebungen weit und breit und nur wenige Meter neben der Straße wurde uns dann zum Verhängnis: Festgefahren! Wir wollten ja schon lange mal die Sandbleche ausprobieren. Drei Beduinen aus dem Beduinenzelt von nebenan kamen uns auch noch zur Hilfe. Innerhalb von 5 Minuten war Hidalgo wieder flott gemacht.

Das Khettara Bewässerungssystem

Beim Tee im Beduinenzelt erfuhren wir den Grund für die kilometerlange Kraterlandschaft. Es handelt sich um ein einzigartiges Bewässerungssystem, Fogara oder Khettara genannt. Die Krater sind nichts anderes als Arbeitsschächte für einen Kilometer langen Kanal vom Berg in die Oase. Bereits am Berg wurde der erste vertikale Schacht angelegt. Alle 20-30 Meter weiter der nächste Schacht und so weiter. Das Wasser bahnt sich durch den Druck selbst horizontal von Schacht zu Schacht weiter, bis es sich schließlich in der Oase sammelt.

Beduinenscherze

Inzwischen wurde es Abend. Wir entschieden uns hier zu bleiben. Mohamed lud uns ein, die Nacht bei seiner Familie in der Oase, 6 Kilometer entfernt, zu verbringen. Wir lehnten dankend ab, da es sehr kalt wurde und keines der Häuser so angenehm gedämmt ist wie Hidalgo.

Am Abend hatten wir mit Mohammed und seinem Freund Said viel Spaß. Scherzfrage: Wie bekommt man ein Kamel in den Kühlschrank in 3 Schritten? – Man öffnet den Kühlschrank, nimmt das Kamel und schließt den Kühlschrank. Viele Scherze und Denksportaufgaben später fragt uns Mohamed: „Der Löwe lädt zu einer großen Party alle Tiere ein, welches kam nicht? Wir rätselten und rätselten. „Das Kamel, es steckt noch im Kühlschrank!“, triumphierten Mohammed und Said.

 









Kommentare

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