Sa 21.4.2007 - Di 24.4.2007

Seppi hat heute Ferien am Pool. Ich flicke einen der Reifen. Die Löcher wollen kein Ende nehmen. Ich zähle insgesamt 13 Stück und stopfe die drei Größten davon.

Am Abend unternimmt Seppi mit Collin noch eine Tour in den Busch.

 

Toit bereitet heute eine besondere Spezialität – Potje Kos, ein Gericht mit verschiedenen Fleischsorten in einem Gußeisernen Topf zubereitet.

 

(NEU per 22.5.07 eingespielt) - Mo 23.4.2007

Wir fahren erst am späten Nachmittag von der Kamrav-Farm in Richtung Hohenfels los. Die Fahrt auf der abenteuerlichen Pad wird gegen Einbruch der Dunkelheit zu einem Safarierlebnis der vor das Auto hüpfenden Art. Die Tiere scheinen geradezu auf unseren Bus und Henni und Seppis Toyota zu warten, bevor sie in selbstmörderischer Manier über die Pad hüpfen, laufen oder flattern. Wir sehen Kudus, Springböcke, Warzenschweine, eine Giraffe, verschiedene Vögel und ein paar Schakale. In der Dunkelheit fahren wir zwei Mal an der Einfahrt zur Hohenfels Farm von Graf Rüdiger vorbei. Henni ist die ängstliche Begeisterung über die nächtliche Suchaktion ins Gesicht geschrieben. Seppi verzieht zum Glück keine Miene.

 

Am Morgen erwartet uns ein fantastischer Blick vom hohen Zeltplatz auf das umgebende Meer von Busch. Hinter der Farm türmt sich ein malerischer Felshügel auf, ansonsten haben wir freien Blick in diese unendlich wirkende Landschaft. In weiter Ferne ragen einige Inselberge heraus.

»Eine Weite wie in Patagonien!«, komme ich ins Schwärmen.

 

Ich drehe den Zündschlüssel um. Keine Reaktion. Ich versuche es noch Mals. Hidalgo weigert sich anzuspringen.

»Stopp! Er raucht nicht. Hast keinen Diesel!«, ruft mir Seppi zu.

Die volle Tankuhr ist mir bereits gestern verdächtig vorgekommen. Sie hat sich keinen Millimeter bewegt.

»Hat Masse bekommen. Deshalb zeigt dir die Anzeige einen vollen Tank an. Hol’ den 17er Gabelschlüssel raus – wir müssen entlüften.«

Seppi schraubt die erste Dieselleitung auf, während ich einen der Reservekanister in den Tank leere. Danach muss ich so lange starten, bis aus der Treibstoffleitung Diesel herausspritzt.

»Stopp! Jetzt ist die meiste Luft draußen.«, ruft mir Seppi zu, während er die Leitung wieder zuschraubt.

»Ok. Ich starte, bis er durchreißt.«

Hidalgos Motor schnurrt kurze Zeit später wieder wie eine zufriedene Katze auf der Pad nach Omaruru über schlimmes Wellblech nach Osakos.

»Wie kommen wir zu Ameib-Ranch?«, frage ich zwei süße Mädels auf einem Eselkarren.

»Geradeaus und die nächste Pad nach rechts.«, antworten mir die beiden mit perfektem Englisch.

 

Am nächsten Morgen erkunden wir die etwas heruntergekommene Farm, die von einer alten Frau mit Krückstock geführt wird. Ihr dürfte, so wie vielen Farmern die nicht genügend beiseitelegen konnten, auch nichts anderes übrig bleiben. Die staatliche Pension ist so gering, dass sich nicht einmal ein größerer Einkauf beim Spar ausgeht. So arbeiten viele Farmer im wahrsten Sinne des Wortes bis zum Umfallen. Traurig!





Kommentare

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