Sa 29.10.2005 - So 30.10.2005

Die Falle - Reifendefekt nach über 20 000 Kilometern

Autsch! Wir haben vorne rechts einen platten Reifen. Auf der anderen Seite ist dies der erste Reifendefekt auf über 20 000 Kilometer! „Das war die Bierflasche!“, kommt es Rüdiger in den Sinn, „in der Dunkelheit habe ich die gestern wahrscheinlich übersehen!“ Tatsächlich steckt ein Splitter an der Reifeninnenflanke. Mit einem Reifenpropfen, den wir das erste mal verwenden ist der Schaden jedoch bald behoben. Das Tolle daran ist, man kann den Reifen sogar montiert lassen und muß nur mit dem Wagenheber entlasten. Die Flasche ist absichtlich vergraben worden und die netten Männer in ihrem Pickup von vorgestern Abend, die uns nicht ganz koscher vorkamen, warteten wohl nach der Falle auf ihre Opfer. Da müssen sie aber früher aufstehen. Opfer sind wir nun mal nicht - wir können auch ganz schön austeilen: 500 ml Liter Pfefferspray, Pfeile mit Widerhaken, Signalraketen und in Krav Maga Maor sind wir auch nicht unbewandert.

Lubango

Lubango ist eine angenehme kleine Stadt mit südeuropäischem Flair. Kein Wunder, es wurde auch von den Portugiesen angelegt. Die Bevölkerung ist bunt gemischt. Es sind viele Portugiesen, Brasilianer und Kubaner neben den Angolanern zu sehen. Die Ausländer schotten sich hier nicht so ab, wie in den bisher von uns bereisten Ländern. Es sind hier viel weniger Berührungsängste zu spüren. Es gibt auch viele gemischte Paare. Angola ist uns diesbezüglich bereits positiv aufgefallen und in Lubango herrscht das bisher angenehmste Lebensgefühl der von uns bereisten afrikanischen Länder!

Namibe

Überlegen ob wir nach Namibe, der Küstenstadt in der Namibwüste, fahren sollen. Wir können uns jedoch nicht entscheiden. Werfen eine Münze - die Entscheidung fällt zu Gunsten Namibias gegen Namibe. Jetzt wissen wir endlich was wir wollen: Auf nach Namibe!

Die Straße ist die beste von ganz Angola und mit Geldern der EU erbaut. Maut müssen wir Europäer trotzdem bezahlen. Wir kommen an ein Serpentinenwirrwarr den Berg hinunter , daß uns ganz schwindelig wird. Links die senkrechten bunten Felswände. Den Berg führen Schleifen über Schleifen eng ineinander verschachtelt hinunter. Einzigartig! Bilder sagen mehr als Worte.

Danach geht der traumhafte Asphalt mit nur einem einzigen Schlagloch weiter! Rüdiger ist glücklich, freut sich wie ein Kind. Nach vielen, vielen tausenden Kilometern auf schlechten und noch schlechteren und ganz besonders schlechten Straßen ist dies eine wahre Offenbarung! Kaum nachzuvollziehen, wenn man dies nicht selbst erlebt hat. Rüdiger beschleunigt Hidalgo auf 100, nein gar 120 km/h. Geschwindigkeitsrausch! So schnell waren wir das letzte Mal auf der ebenfalls von der EU erbauten Straße von der Burkina Faso-Grenze weg, nach Niamey im Niger, unterwegs.

Bald sind wir vor Namibe und übernachten am Strand bei einer Saline. Die Wächter kommen spät am Abend! Wir werden als harmlos eingestuft und dürfen bleiben.

 

Saldesol-Saline

Flamingos suchen ihr Futter in den Salinen vor uns. Die Tiere schreiten meist synchron durch die Salinenbecken. Von Zeit zu Zeit fliegen sie in Formation auf, um in einem anderen Becken weiter nach Futter zu suchen.

Einem der Wächter kaufen wir frisch gefangene Sardinen ab, die wir am Nachmittag am Strand grillen. Sie schmecken so köstlich, dass wir nicht mehr traurig sind keine Langusten bekommen zu haben.

Unsere luftdichten Behälter und Flaschen haben sich alle zusammengezogen – von fast 2300 Meter auf Meereshöhe in wenigen Stunden!

 









Kommentare

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