So 22.5.2005 – Mo 23.5.2005

Zwei üble Burschen

Wir sind gerade fertig mit dem Frühstück und wollen noch die letzten Sachen verstauen, da kommen zwei sonderbare Gestalten angeradelt. Einer hat eine Machete verdächtig griffbereit am Rahmen montiert. Irgendetwas stimmt mit den Typen nicht, die wollen uns berauben! Wir fühlen dies sofort, obwohl sie freundlich grüßen und sich bei uns hinstellen, wie so oft im Busch. Unser Bauchgefühl rät uns jedoch zu größter Vorsicht und so geht Rüdiger zum Bus um demonstrativ zur Selbstverteidigung das geschäumte Aluröhrchen und den Pfefferspray herauszuholen. Gisi verwickelt die beiden in ein Gespräch und Rüdiger packt die restlichen Sachen in den Bus. Gisi hat bald die Namen und das Dorf der beiden erfragt und baut somit langsam eine persönliche Beziehung auf. Damit verwirrt sie die beiden ein wenig, die uns nun nicht mehr so einfach berauben können. Sobald wir gepackt haben, machen wir uns aus dem Staub. Rüdiger ist vom Adrenalinschub danach ganz schlecht.

Korrekte Grenzer

Die Grenzer von Mali sind korrekt und freundlich, nur einer der letzen Polizeiposten versucht ein paar CFA herauszuschinden, weil wir über sein Stoppschild gefahren sind. Rüdiger erklärt ihm dass ein Stoppschild kein aufrecht stehendes Dreieck ist, sondern entweder achteckig, oder wie früher bei uns rund mit einem aufgemalten , auf dem Kopf gestellten, Dreieck. Außerdem verstehen wir wieder so schecht französisch. Nach einiger Zeit gibt der Polizist auf.

Die Burkinabé sind genauso korrekt bei der Einreise. Schnell sind wir bei der Grenzpolizei und beim Zoll durch – unglaublich, auch so was gibt’s in Afrika! Burkina Faso bedeutet in der Landessprache schließlich auch die Unbestechlichen.

Endlich Grün

Bald tauschen nach der Grenze Wälder auf. So viel Grün auf einmal, wir sind ganz berauscht! Nachtplätzchen zu finden wird schwierig, die Döfer liegen dicht an dicht. Fahren dann ohne Eselkarrenweg einfach querfeldein ab und landen schon wieder bei einem Dorf – schnell rechts abbiegen und im Slalomkurs zwischen den Bäumen und Gesträuch durch. Hinter einer Baumgruppe sind wir gut sichtgeschützt und von der Straße nicht mehr auszumachen.

 




Kommentare

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